Am 24. Juni 1981 gegen 18 Uhr sollen sechs Jugendliche auf einem Hügel unweit des Dorfes Medjugorje (Bosnien/Herzegowina) eine Erscheinung gehabt haben, die sie später als “Gospa” (Mutter Gottes) bezeichneten. Sieben Tage lang erschien den damals 15 bis 17-Jährigen die “Gospa” und gab ihnen im Laufe der Tage verschiedene Botschaften und Geheimnisse. Vicka Ivankovic-Mijatovic, eine der sogenannten “Seherkinder” (Bild Nr. 15), hat bis zum heutigen Tag täglich eine Erscheinung und gibt die Botschaften die sie erhält an die Menschen, die mittlerweile zu Hunderttausenden nach Medjugorje pilgern. Öffentliche Auftritte von Vicka sind allerdings sehr selten geworden. Auch die anderen Seherkinder leben sehr zurückgezogen mit ihren Familien. Zwischen dem Bischof und den ortsansässigen Franziskanern gab und gibt es immer wieder Streitigkeiten, da der Bischof, ebenso wie der Vatikan, die Erscheinungen nicht anerkennt. Laut den Sehern, soll es ein noch nicht eingetretenes Zeichen der Glaubwürdigkeit durch die “Gospa” selbst geben. Manche halten dies für eines der anvertrauten Geheimnisse und warten darauf, die Gegner sehen das Ausbleiben des Zeichens allerdings als Beweis für einen Schwindel.

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