Seit mehr als 500 Jahren ist Altötting bedeutendster Marienwallfahrtsort Deutschlands. Zudem gehört Altötting zu den “Shrines of Europe”, den sechs wichtigsten Marienwallfahrsorten.  Im Jahr 1489 soll sich dort folgendes Wunder ereignet haben: Ein dreijähriger Junge war in einen Bach gefallen und ertrank. Die verzweifelte Mutter brachte das tote Kind nach seiner Bergung in die der Muttergottes geweihte Kapelle. Dort begann sie für die Rettung ihres Kindes zu beten. Nach kurzer Zeit kehrte das Leben in den Körper des scheinbar toten Kindes zurück. Es verbreitete sich der Brauch, zur Gnadenkapelle zu pilgern und die Schwarze Madonna von Altötting um Hilfe zu bitten. Unzählige Votivtafeln (aus Dankbarkeit gemalte Bilder), die an den Außenwänden und im Inneren der Kapelle zu finden sind, wurden aus Dankbarkeit für die von Maria gewährten Wunder angebracht. Im Umgang befinden sich heute über 2.000 Votivbilder. Die Fotos sind Teil eines Langzeitprojekts über Marienerscheinungssorte in Europa.

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